Plattformhinweis
Mendix
Mendix ist eine Low-Code-Anwendungsplattform, mit der Geschäftsanwendungen aus visuellen Modellen, Workflows und Integrationen aufgebaut werden. Sie findet sich typischerweise in Organisationen, die interne Systeme schneller liefern wollten, ohne vollständig auf klassische Softwareentwicklungsteams angewiesen zu sein.
Mendix-Anwendungen sitzen oft nah an operativen Prozessen, wo sie Datenerfassung, Freigaben, Reporting und Systemübergaben koordinieren.
Wofür es typischerweise verwendet wurde
Unternehmen nutzten Mendix für interne Portale, Anfrage-Workflows, Kunden- und Lieferantenprozesse, Fallbearbeitung, Außendienstprozesse, regulierte Prozessschritte und Fachanwendungen mit häufigem Änderungsbedarf.
Warum es in der Rescue-Arbeit weiterhin wichtig ist
Mendix bündelt Geschäftslogik in Domänenmodellen, Microflows, Seitenverhalten, Rollendefinitionen und Integrationszuordnungen. Rescue-Arbeit hängt davon ab, das Geschäftsprozessmodell hinter dem visuellen Design zu rekonstruieren und nicht nur die Anwendungsschirme zu betrachten.
Artefakte, die bei der Extraktion von Geschäftslogik geprüft werden sollten
- Domänenmodelle: Entitäten, Beziehungen und strukturelle Geschäftsannahmen.
- Microflows und Nanoflows: Verzweigungslogik, Validierungen, Berechnungen und Prozessorchestrierung.
- Seiten und Widgets: Benutzerfluss, bedingte Sichtbarkeit und Verhalten auf Bildschirmebene.
- Sicherheitsrollen und Modulberechtigungen: Zugriffsregeln und Aufgabentrennung.
- Integrationen und Konnektoren: Abhängigkeiten von externen Systemen, APIs und Messaging.
- Geplante Ereignisse und Hintergrundjobs: nicht-interaktive Automatisierung und zeitgesteuerte Logik.